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Impressum Archivdatenbank

 Kontakt:

Dr. Richard Kuba (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel +49 (0)69 798 33056)

Unter Mitarbeit von: Stephan Böhm, Dr. Sabine Dinslage, Astrid Hünlich, Axel Klaudius, Valentin Ringel, Armin Ritter, Sebastian Schellhaas, Hanna Tahershams,  Rainer Tatz, Dr. Sophia Thubauville, Vanessa Vogel etc.

Verwendete Datenbanksoftware: Faust7 und iServer8 von Land Software, Nürnberg

 

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Santali Film-Datenbank

image003 Die Santali Film Datenbank ist online

>>Zur Datenbank<<

 

Die Santali Film Datenbank ermöglicht ihren Nutzern, Informationen zu allen von 1998 bis heute produzierten und veröffentlichten Santali-Filmen sowie Musikvideoalben zu recherchieren und Mitwirkende, Orte sowie Inhalte von Filmen und Musikvideos nachzuschlagen. Sie wurde erstellt, um detaillierte Informationen für Wissenschaftler, Filmemacher, Filminteressierte und Musikliebhaber zugänglich zu machen. Ziel ist es, auf diese Weise wissenschaftliche Studien zu Santali-Filmen und Musikvideos zu initiieren und zu unterstützen.

Santali ist die Sprache der "indigenen" Bevölkerung der Santal. Die Santali Filmindustrie produziert Filme und Musikvideos für ein Publikum von etwa sechs Millionen Sprechern in Indien, Bangladesch und Nepal. Die Künstler dieser Filme und Musikvideos stammen häufig aus Jharkhand (Jollywood), Odisha und West Bengal in Indien.

Das Santali Filmdatenbank Projekt entstand aus einer Kooperation des Institute of Film Studies an der Jadavpur University in Kalkutta und dem Frobenius-Institut an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Finanziert wurde das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und durch die Mitarbeit von Cornelia Aufmuth, Deepak Beshra, Moinak Biswas, Maharghya Chakrabarty, Shyamranjen Hembram, Felicitas Keller, Richard Kuba, Kirsten Lankenau, Madhuja Mukherjee, Markus Schleiter, Utsab Sen, Karsten Senger und Birte Stein möglich gemacht.

Um die Santali Film Datenbank auf einem aktuellen Stand zu halten, das heißt zusätzliche Informationen hinzuzufügen oder neu erscheinende Santali VCDs in den Bestand aufzunehmen, sind Sie eingeladen, uns per E-Mail zu kontaktieren. Auch sonstige Anmerkungen sind willkommen.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!      oder

Dr. Markus Schleiter, Frobenius-Institut an der Goethe-Universität, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland

Wenn Sie mehr über die Santali-Filmindustrie erfahren möchten, finden Sie unter folgendem Link einen einführenden Artikel von Markus Schleiter:

http://www.iias.nl/sites/default/files/IIAS_NL67_1011.pdf

 

Über die Datenbank

 

 

 

Zur Zeit lassen sich rund 110.000 Bilder recherchieren. Die zwischen 1830 und 1964 entstandenen Fotografien, Aquarelle, Tuschzeichnungen etc. zeigen prähistorische Felszeichnungen, Portraits, Landschaften, Architektur und materielle Kultur. Die meisten stammen von Forschungsreisen, die Leo Frobenius bzw. seine Mitarbeiter in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Afrika, Australien, Indonesien und Südamerika unternahmen.

Im Online-Bildarchiv des Frobenius-Instituts wurden Bildbestände zusammengeführt, die unterschiedlichen Sammlungskontexten entstammen und unterschliedliche Erschließungsgrade aufweisen:

  1. Das Fotoarchiv (mehr als 65.000 Bilder). Dieses wurde seit 1998 durch Institutsmitarbeiter mit den Angaben, die in den rund 100 Fotokatalogen enthalten sind, in einer Datenbank erfasst und anhand einfacher Scans der Katalogabzüge weitgehend vollständig digitalisiert. Der Austausch der einfachen Bilddateien durch qualitativ hochwertige erfolgt seither gleichzeitig mit der analogen Sicherung der Originalnegative im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Fotografien für Publikationen und Präsentationszwecke. Eine zusammenhängende Digitalisierung der Negative ganzer Reisen ist in Vorbereitung. Die eingehende inhaltliche Erschließung dieses Bestands war bislang noch nicht möglich.
  2. Das ethnographische Bildarchiv und das Felsbildarchiv (insgesamt ca. 45.000 Bilder). Die Sammlung umfasst historische Illustrationen (80% Zeichnungen, 20% s/w-Fotografien - vorranging von materieller Kultur und Kunst, einschließlich Felsbildern), die zwischen 1830 und 1956 gefertigt wurden und deren regionale Schwerpunkte auf Afrika (über 70% der Bilder) und Ozeanien, dort vor allem auf Australien liegen.

Beide Bildarchive wurde 2006-2009 mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) digitalisiert, in der Bilddatenbank erfasst und systematisch sowie inhaltlich weitgehend erschlossen.

Seit Ende 2009 ist die Bilddatenbank online zugänglich. Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und konkrete Korrekturvorschläge, die wir möglichst umgehend berücksichtigen werden.

  Suchmaske der Bilddatenbank

 

 

 

 

 

 

  • Hilfe zur Verwendung der Bilddatenbank bekommen Sie hier.
  • Informationen zur Bildbestellung.
  • Informationen zum DFG-Projekt "Digitalisierung und Erschließung der ethnographischen Bildersammlung des Frobenius-Instituts".
  • Autoren der Datenbank
  • Kontakt: Dr. Richard Kuba, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, T: +49 (0)69 798 33056

Fotoarchiv

Betreuer des Fotoarchivs ist Peter Steigerwald. Das Fotoarchiv besteht im Wesentlichen aus den historischen Originalnegativen auf Glas- und Filmträger, vom Kleinbild- bis zum 13x18-Format. Es umfaßt überwiegend Schwarzweiß-Aufnahmen, die von Teilnehmern der verschiedenen Forschungsreisen des Instituts von 1904 bis in die achtziger Jahre angefertigt wurden. Die Gesamtzahl der Aufnahmen beträgt über 60 000. Ein Großteil davon wurde in Afrika aufgenommen, die übrigen Aufnahmen gehen auf Reisen nach Australien, Ozeanien, Südamerika, Europa und Asien zurück.

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Felsbildarchiv

Die Sammlung umfasst über 8.600 inzwischen vielfach als Raritäten geltende Felsbildkopien aus Afrika, Ozeanien, Australien und Europa. Es handelt sich um eine der ältesten und umfassendsten Felsbildsammlungen weltweit.

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Ethnographisches Bildarchiv

Das Archiv ist eine weltweit angelegte Dokumentation zu materieller Kultur, Kunst und Architektur, zum rituellen Leben, zur Ökonomie u.v.a.m. Der Gesamtbestand umfasst gegenwärtig fast 30.000 historische Illustrationen aus fünf Kontinenten, wobei der regionale Schwerpunkt Afrika dominiert. Der überwiegende Teil des Materials wurde von eigens engagierten Zeichnern während der zahlreichen Expeditionen des Frobenius-Instituts in den Jahren 1904 – 1965 angefertigt. Die ältesten Sammlungsbestandteile stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Nachlass-Archiv

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Ein Teil der Bestände ist über eine Archivdatenbank erschlossen und online recherchierbar. Andere Bestände sind lediglich über eine Findliste zugänglich bzw. befinden sich noch in der Erschließung und sind daher z.Zt. schwer zu verwenden. Der Stand der Erschließung der einzelnen Bestände lässt sich an untenstehender Liste ersehen. Ebenfalls Teil des Nachlassarchivs sind verschiedene Exzerpturen.

Besuche im Archiv sind nach Anmeldung möglich. Archivmaterialien können in der Völkerkundlichen Bibliothek während der Öffnungszeiten eingesehen werden.

Kontakt: Dr. Richard Kuba, E-mail: Kuba[at]em.uni-frankfurt.de, Tel.: 0049-(0)69-79833056

 

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Bildbestellung

 Konditionen und Preise für die Bildbestellung

 Publikationsfähige Bilddateien werden grundsätzlich nur gegen Abschluss einer Nutzungsvereinbarung abgegeben.

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Ethnographische Sammlung

Die Ethnographische Sammlung des Frobenius-Instituts wird von Dr. Holger Jebens betreut. Sie besteht heute aus etwa 6.000 Objekten. Mehrheitlich handelt es sich um Gegenstände aus dem Bereich der Alltagskultur afrikanischer Gesellschaften (ca. 5.300 Objekte).

  

Stark vertretene Regionen sind Äthiopien (ca. 1.200), Burkina Faso (ca. 1.200), Nigeria (ca. 600), Ghana (ca. 400) und Togo (ca. 390). So stammen die umfangreichsten Einzelsammlungen von den ethnischen Gruppen der Hadiya (Seyfarth 1970), Lobi, Bobo und Bwaba (Schneider und Weingarten 1984, 1990), Kanuri, Guduf und Lamaang (Cyffer und Wolf 1969), Ashanti (Reis und Ritz 1984) sowie der Bassar (Hahn 1988—1989). Die Keramikproduktion dieser Ethnien wird durch die Ethnographische Sammlung des Frobenius-Institutes vollständiger als von jeder anderen Institution dokumentiert.

Die Bestände der Sammlung lassen sich vor allem auf die Sammlungspolitik und das wissenschaftliche Interesse des vierten Direktors des Frobenius-Instituts, Eike Haberland, zurückführen. Forschungsprogramme, deren Anliegen es war, afrikanische Kulturen unter anderem anhand ihres dinglichen Inventars zu verstehen und zu dokumentieren bilden vielfach den Sammlungskontext.

In den letzten Jahren ist die Sammlung systematisch durch Objekte aus Nigeria, Brasilien, Indonesien und Papua-Neuguinea erweitert worden, die in unterschiedlicher Form auf die lokale Auseinandersetzung mit globalen Transformationsprozessen verweisen. Zu diesen Objekten zählen unter anderem ein "Mercedes-Bett" und das Inventar (Emaille- und Plastikgefäße, 'Himmelbett', etc.) eines "Frauenraums", ein Umbanda-Altar, eine aus Rattan gefertigte Harley Davidson, sowie eine Reihe von zum Teil aus "modernen" Materialien gefertigten Tanzmasken.

Sammler sind in den meisten Fällen die Mitarbeiter des Instituts und Studenten, die sich in ihren Abschlußarbeiten mit den unterschiedlichen Bereichen 'materieller Kultur' beschäftigen.

Die Sammlung ist als Studiensammlung konzipiert. Das Frobenius-Institut selbst besitzt keine Ausstellungsräume. Durch Sonderausstellungen und Leihgaben wird versucht, die Sammlung dennoch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Sammlung ist in erster Linie Wissenschaftlern und Studenten zugänglich. Bei Interesse und Qualifikation können unbezahlte Praktika absolviert werden. Besichtigung und wissenschaftliches Arbeiten sind nach Absprache mit dem Betreuer der Sammlung möglich.

Exzerpturen

Im Jahr 1893 begann der damals zwanzigjährige Leo Frobenius die Arbeit an der "Ethnologischen Exzerptur", die er mit Hilfe seiner Mitarbeiter bis zu seinem Tod fortführte.

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