Kontakt:

Dr. Richard Kuba (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., Tel +49 (0)69 798 33056)

Unter Mitarbeit von: Stephan Böhm, Dr. Sabine Dinslage, Astrid Hünlich, Axel Klaudius, Valentin Ringel, Armin Ritter, Sebastian Schellhaas, Hanna Tahershams,  Rainer Tatz, Dr. Sophia Thubauville, Vanessa Vogel etc.

Verwendete Datenbanksoftware: Faust7 und iServer8 von Land Software, Nürnberg

 

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  • Ethnographisches Bildarchiv und Felsbildarchiv: Dr. Richard Kuba (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., Tel +49 (0)69 798 33056)
  • Fotoarchiv: Peter Steigerwald (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., +49 (0)69 798 33212)

Das Projekt "Digitalisierung des ethnographischen Bildarchivs des Frobenius-Instituts" wurde 2006 bis 2009 gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, sowie von der Hahn-Hissink’schen Frobenius-Gesellschaft.

Unter Mitarbeit von: Christina Beck M.A., Mathias Debald M.A., Dr. Britta Duelke, Gabriele Franke M.A., Katharina Höhn M.A., Astrid Hünlich, Dirk Lang M.A., Dr. Richard Kuba, Nina Müller, Peter Steigerwald, Dr. Christine Stelzig, Dr. Gabriele Weisser.

Verwendete Datenbanksoftware: Faust7 und iServer8 von Land Software, Nürnberg

Die Digitalisierung mithilfe eines Cruse-Scanners CS 145 ST erfolgte durch die Fa. Zenger, Hanau

Hier finden Sie weitere Angaben zur Digitalisierung der Bilder zur Erschließung und zum Datenbankaufbau.

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Bedenkt man die bewegte Ausstellungsgeschichte der Bilder kann der schlechte Zustand insbesondere der großformatigen Bilder kaum verwundern. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg waren Teile der Sammlung auf zahlreichen Ausstellungen gezeigt worden. In verschiedenen deutschen Städten aber auch in Paris, Brüssel, Amsterdam, Zürich, Johannesburg und New York begeisterten die ungewöhnlichen Bilder ein breites Publikum. Die Ausstellung von 150 Felsbildkopien im New Yorker Museum of Modern Art war so erfolgreich, dass die Bilder 1937-39 auf eine zweijährige Tour durch 31 US-Städte gingen und sogar in Honolulu gezeigt wurden – es war das erste Mal, dass das amerikanische Publikum mit prähistorischer Kunst in dieser Form in Berührung kam. All dies war vom Frobenius-Institut organisiert worden, das als kleines Forschungsinstitut museale Aufgaben nur eingeschränkt wahrnehmen konnte.

Die nachteilige Aufbewahrung der Bilder in den letzten Jahrzehnten hatte die Situation verschlimmert.Bei der letzten großen Ausstellung, 1996 im Wiesbadener Landtag, war unübersehbar, dass eine Staubschicht die Exponate verdunkelte, dass Ränder eingerissen waren und Farbschichten sich abzulösen begannen. Eine kostspielige Restaurierung schien unumgänglich und die prekären Lagerungsbedingungen mussten dringend verbessert werden. Im Jahre 2007 hat die Frankfurter Goethe-Universität den vorgesehenen Archivraum sachgerecht umgebaut. Da die Deutsche Forschungsgemeinschaft grundsätzlich keine Gelder für Restaurierung und angemessene Lagerung zur Verfügung stellt, galt es, dafür andere Finanzierungsmöglichkeiten zu finden. Zusammen mit einem renommierten Atelier für Papierrestaurierung wurde ein Restaurierungskonzept erarbeitet und erste Sponsoren aus der Privatwirtschaft gefunden.

Als besonderes Dankeschön dürfen die Spender die mit ihrer Hilfe restaurierten Bilder für ein halbes Jahr bei sich aufhängen. Nicht zuletzt durch solche Aktionen gelang es, auch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst von dem Projekt zu überzeugen. Es stellte 2008 die Summe von 90.000 Euro für Restaurierung gefährdeter Bilder und neue Planschränke zur horizontalen Aufbewahrung der bislang vertikal gelagerten Mittelformate zur Verfügung. Mittlerweile ist das das gesamte Felsbildarchiv und das ethnographische Bildarchiv des Frobenius-Instituts in einer, für universitäre Sammlungen vorbildlichen Weise gelagert. Im Jahre 2014 stellte die Kulturstiftung der Länder eine Summe von über 24.000 Euro für die Restaurierung von einigen großformatigen Felsbildkopien zur Verfügung.

Schraenke neu

Foto: Tom Stern

Zur Erfassung und Erschließung der Bilder wird die Datenbank-Software Faust 7 verwendet. Felderpool, Eingabemasken und Zugriffstechniken wurden speziell auf die drei Teilbestände der Ethnographischen Bildersammlung - Kartei Bildarchiv (KBA), Ethnographisches Bildarchiv (EBA) und Felsbild-Archiv (FBA) - abgestimmt. Die Erfassung der digitalen Bilder erfolgt in vier Arbeitsschritten:

1. Einlesen von Bild und Registernummer
2. Eingabe von Lokaldaten und systematische Erschließung
3. Inhaltliche Erschließung
4. Überprüfung der Datensätze.

Die inhaltliche Erschließung ist dabei die bei weitem komplexeste und erfolgt im Wesentlichen mit Hilfe fünf verschiedener Thesauri (Ethnische Einheiten, Politische Einheiten, Region, Sach-Schlagworte und Material). Ursprünglich war geplant, die z.T. bereits vorhandenen Thesauri des Frobenius-Instituts auch für die Erschließung des ethnographischen Bildarchivs zu nutzen. Hierbei ergaben sich jedoch zahlreiche Probleme. Maßgeblich der vorhandene Sach-Thesaurus verlangte eine komplette inhaltliche Überarbeitung. Ähnliche Schwierigkeiten traten beim ethnischen Thesaurus auf. Hier ging es vor allem um Konkordanzen und die innere Systematik der Schreibweisen, die wissenschaftlich auf den neuesten Stand gebracht werden mussten. Zudem musste ein, für die Deskribierung von Darstellungen materieller Kultur notwendiger, Material-Thesaurus völlig neu erstellt werden. Nach der Überarbeitung der Thesauri erfolgt die Deskribierung des Bildmaterials nun nach überprüften inhaltlichen, sprachlich vereinheitlichten und nicht zuletzt benutzerfreundlichen Kriterien.

Recherchen zur Sammlung

mikro1a.jpgZum besseren Verständnis der Entstehungskontexte der Bilder sowie der Sammlungsgeschichte wurden die im Frobenius-Institut vorliegen Archiv- und Nachlassmaterialien konsultiert aber auch weitergehende Recherchen unternommen.

So wurde etwa die – auf Mikrofilmen in den Smithsonian Archives of American Art vorliegende – Pressedokumentation der Felsbildausstellung im New Yorker Museum of Modern Art von 1937 ausgewertet (Kuba 2008).

tagebuecher1a.jpg Weitere Recherchen bezogen sich auf die  Biographien  der Maler und Zeichner, die die Bilder während der Expeditionen angefertigt haben sowie auf die Ausstellungs- und Rezeptionsgeschichte, insbesondere der Felsbildkopien, die eine Reihe namhafter Künstler  der klassischen Moderne inspirierten. Insgesamt konnten über 60 Ausstellungen des Bildmaterials in der Zeit von 1912 bis 1960 belegt werden.

Darüber hinaus brachten Recherchen in den alten Kartenbeständen des   Frobenius-Instituts einige detaillierte Itinerarien von Frobenius’ Expeditionen zu Tage, die für die geographische Einordnung des Bildmaterials hilfreich sind.

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Literatur:

Kuba, Richard (2014) „Aus Wüsten und Höhlen in die Metropolen“, in: Trümpler, Charlotte et al. (Hg.) Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität. Ostfildern, Hatje Cantz: 218-219

Kuba, Richard (2012) „Portraits of Distant Worlds: Expedition Paintings between Ethnography and Art” / „Portraits versunkener Welten: Ethnographische Expeditionsmalerei in Afrika zwischen Dokumentation und Kunstanspruch“, in: Deliss, Clémentine (Hrsg.) Object Atlas. Fieldwork in the Museum / Objekt Atlas. Feldforschung im Museum. Bielefeld: Kerber: 327-342

Kuba, Richard & Musa Hambolu (Eds.) (2010) Nigeria 100 Years Ago – Through the Eyes of Leo Frobenius and his Expedition Team (Ausstellungskatalog) Frankfurt, Frobenius Institut.

Kuba, Richard (2009) „Rückkehr nach Afrika -100 Jahre Frobenius in Ouagadougou“, UniReport, 1/2009: 10.

Kuba, Richard (2008) "Felsbild-Sponsoring", Uni-Report 1/2008:8.

Kuba, Richard (2008) „Frobenius in New York. Felsbilder im Museum of Modern Art“, in: Gottowick, Volker, Holger Jebens und Editha Platte (Hg.), Zwischen Aneignung und Verfremdung,Frankfurt/New York: Campus: 139-155.

Kuba, Richard (2006) "Bilder der Anderen. Die Digitalisierung des ethnographischen Bildarchivs des Frobenius-Instituts", Uni-Report 8/2006:3. 

Kuba, Richard (2006) "Sammeln aus Leidenschaft, Forschen aus Passion. Die Geschichte der Frankfurter Afrikaforschung und das Frobenius-Institut", in: Forschung Frankfurt, 2-3:42-45.

Stappert, Gisela (1996) Afrika - ethnographisch. Zeichnungen, Aquarelle und Fotografien aus dem ethnographischen Bildarchiv des Frobenius-Instituts an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Frankfurt am Main, Frobenius-Institut, S. 89. 

kba1.jpg

Die Digitalisierung der ca. 25.000 Kleinformate (bis A4) wurde von Projektmitarbeitern auf einem A4-Epson Perfection V700 Photo-Scanner durchgeführt. Der Scanprozess erfolgte unter Parametern (48 bit Farbtiefe und 300 dpi), die ggf. einen qualitativ hochwertigen Ausdruck in Originalgröße ermöglichen. Die weitere Bearbeitung der Rohscans beinhaltete das Indexieren, das elektronische Ausschneiden der Bilder - zum Teil sind bis zu 10 kleinere Bilder auf einem Karteiblatt aufgeklebt - und das Konvertieren der Dateien in ein datenbanktaugliches Format (Tonwertkorrektur, 8-Bit/Kanal-Konvertierung, leichte Unschärfemaskierung).

cruse1Die Digitalisierung der ca. 11.000 Mittelformate wurde von einem externen Dienstleister vorgenommen. Nach Testreihen mit verschiedenen Scannertypen und der Auswertung von Angeboten diverser externer Dienstleister fiel die Wahl auf die Fa. Zenger/Hanau. Die Firma installierte vor Ort – also im Archivraum des Hauses – einen Cruse-Scanner. Dadurch wurden Transportwege verkürzt und der schonende Umgang mit den Vorlagen sichergestellt. Die Scans werden von einem speziell geschulten Firmenmitarbeiter angefertigt. Der Scanner vom Typ CS 145 ST liefert hervorragende Digitalisate mit 48 bit Farbtiefe bei 300 dpi von Vorlagen bis zu 85x120 cm Größe, bei minimaler Lichtbelastung. Ein Teil der Vorlagen besteht aus mehreren Einzelbildern. Auch hier wurden neben den Einzelbildern jeweils eine Gesamtansicht eingescannt, um in der Bild-Datenbank den ursprünglichen Kontext der Bilder sichtbar zu machen. Die indexierten und ausgeschnittenen Rohscans wurden in ein datenbanktaugliches Format konvertiert. Die Konvertierungs-Einstellungen (Tonwertkorrektur, 8-Bit/Kanal-Konvertierung, Größereduzieren, leichte Unschärfemaskierung) wurden jeweils nach umfangreichen Tests festgelegt.

peter1Die Digitalisierung der ca. 300 großformatigen Bilder (größer als 85x120 cm) erfolgte auf Vorschlag des Fotografen des Instituts, Peter Steigerwald, über die fotografische Reproduktion im Format 8x10 Inch auf Ilfochrome Micrographic Farbmikrofilm des Herstellers Ilford. Der Film verfügt über hohes Auflösungsvermögen und hohe Archivbeständigkeit. Alle Bildvorlagen, die das maximale Scanformat des Cruse-Scanners übersteigen, wurden auf diese Weise zunächst analog reproduziert, die Planfilme wurden im Anschluß mit bis zu 2400 dpi Auflösung und 48 Bit Farbtiefe "nass" gescannt. Bei sehr großen Vorlage-Formaten (die maximale Höhe beträgt 2,85 Meter, die maximale Breite 10,70 Meter) wurden mehrere Teilaufnahmen gefertigt, die über die digitale Bearbeitung wieder zu einem Gesamtbild zusammengeführt wurden. Der Reproduktionsmaßstab geht dabei in der Regel nicht über eine Verkleinerung von 1:10 hinaus, die genutzte Fläche Mikrofilm liegt beispielsweise für die größte Felsbildkopie (2,10x10,70 m) bei ca. 23x115 cm verteilt auf acht Blatt Film.

Zur Sicherung wurden alle Rohscans - insgesamt ca. 4 Terabyte Daten - auf zwei unterschiedlichen Sets von Festplatten gespeichert sowie auf einem Raid-5 NAS und zusätzlich über Tivoli Storage Manager auf einem Bandlaufwerk des Hochschulrechenzentrums der Goethe-Universität Frankfurt archiviert.

.

 

Ein Mittelformat aus dem Archiv der Felsbildkopien. Diese Formate
sind überwiegend in Passepartouts eingeklebt

 

 

Großformatige Kopie eines australischen Felsbildes. Es handelt sich
um ein mit Shirting kaschiertes Blatt

 

 

 

Viele großformatige Felsbilder liegen als Leinwandrollen vor

 

 

 
Präsentation des Felsbild-Archivs auf der Ausstellung „Collecting
Culture: Afrika in Archiven und Bibliotheken des Rhein-Main-Gebietes“,
25.07. bis 28.08.2006.
 

 

 

 

 

Weitere Informationen zur Sammlung gibt es hier

 

 

 

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Ungenügende Lagerung des Ethnographischen Bildarchivs

und des Archivs der Felsbildkopien bis 2012

 

 

Registerbuch

 
Teilbestände des Ethnographischen Bildarchivs sind in Register-
büchern aus den 1930er Jahren inventarisiert, später hinzukom-
mendes Material wurde zum Teil noch bis in die 1960er Jahre
inventarisiert

 

 
Felsbildkataloge  
Die Kataloge der auf den Expeditionen des Frobenius-Instituts
erstellten Felsbild-Kopien. Die Original-Kataloge sind im Zweiten
Weltkrieg verbrannt. Die vorliegenden Kataloge sind Kopien, die
in den 1950er Jahren auf Basis von 1942 aufgenommenen Mikro-
filmen hergestellt worden waren
 
   
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Die Kartei des Bildarchivs besteht aus über 20.000 kleinformatigen Bildern, die nach 96, weltweit angelegten Themenbereichen (von "Architektur" bis "Wurfeisen") gegliedert ist. Überwiegend handelt es sich um künstlerisch hochwertige Originalzeichnungen (vor allem Tusche, Bleistift, Rötel) von materieller Kultur, Kunst, Architektur und Körperdekoration, die umfassend regionale Spezifika wie lokal-historischen Wandel dokumentieren.

Ein Großteil der Bilder entstand während Frobenius' 12 Expeditionen nach Afrika. Es finden sich aber auch Darstellungen von späteren Expeditionen sowie Bildmaterial aus dar Sammeltätigkeit des Instituts (sogenanntes Beta-Material): Postkarten, Pausen aus Publikationen, Abzeichnungen von Museumsstücken etc.

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Schubkästen mit Bildkartei


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Karteiblatt mit Stichworten und geographischen Angaben


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Karteiblätter fast ohne kontextuelle Information


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Präsentation von Blättern der Bildkartei auf der Ausstellung
„Collecting Culture – Afrika in Archiven und Bibliotheken des Rhein-
Main-Gebietes“. Juli-August 2006, Universitätsbibliothek Frankfurt/M.


Weitere Informationen zur Sammlung gibt es hier.

 

 

Im Jahr 1893 begann der damals zwanzigjährige Leo Frobenius die Arbeit an der "Ethnologischen Exzerptur", die er mit Hilfe seiner Mitarbeiter bis zu seinem Tod fortführte.




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