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Aufgaben des Frobenius-Institutes sind ethnologische und historische Forschungen, die seit der Gründung auf Afrika konzentriert wurden, daneben aber auch Süd- und Südostasien, Australien, Süd- und Nordamerika sowie Ozeanien umfassten. In jüngerer Zeit konzentrieren sich die Forschungen auf kulturelle Aneignungsprozesse im Rahmen der Globalisierung.

Im ältesten ethnologischen Forschungsinstitut Deutschlands werden vier wissenschaftliche Sammlungen, mehrere Exzerpturen und wissenschaftliche Nachlässe betreut. Die Sammlungsbestände sind das Ergebnis einer institutionellen Sammel- und Dokumentationstätigkeit, die 1898 begann und 1938 nach dem Tod des Institutsgründers, Leo Frobenius, fortgeführt wurde. Zu den Besonderheiten der Frobenius'schen Forschungsexpeditionen gehörte die Wertschätzung visueller Dokumentationsformen. Auf diese Weise entstand eine im europäischen Raum einmalige Sammlung von Bilddokumenten (Online-Bildarchiv). Ebenso ist dem Frobenius-Institut die Völkerkundliche Bibliothek angeschlossen, die 1898 als Handbibliothek gegründet wurde und heute eine der bedeutendsten ethnologischen Spezialbibliotheken ist (Bibliothekskatalog) sowie ein Archiv (Archivkatalog).

Als eine selbstständige Institution ist das Frobenius-Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität assoziiert und arbeitet eng mit dem Institut für Ethnologie und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" sowie mit dem Weltkulturen Museum der Stadt Frankfurt zusammen.

The foundation of German-Ethiopian relations dates back to cultural research of the 17th century. For over three hundred years, Ethiopia and German-speaking countries enjoyed an unusual relationship built on scholarly and cultural curiosity and mutual affection. In November 2014 the Goethe-Institut in Addis Abeba hosted a symposium on “Cultural Research from Germanophone Countries in Northeastern Africa: Stories and Histories”. German and Ethiopian scholars and intellectuals presented stories and personalities of researchers, theories and experiences of success and failure, illustrated by findings largely unknown to the general public. In April 2015 an exhibition curated by Dr. Wolbert Smidt and in cooperation with Mekelle University and the Frobenius Institute took place at the Goethe Institute Addis Ababa. The rich history of German-Ethiopian Studies was exemplified through the stories of ten exceptional researchers.

Below you can find the handouts of the exhibition:

Abba Gorgoryos

Aleqa Tayee

Enno Littmann

Eike Haberland

Herma Plazikowksy-Brauner

Leo Frobenius

Mohammed Nur

Ruufoo

Werner Munzinger

Wilhelm Schimper

Closing Observations

 

 

 

Gefangene PlakatVor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg - und auch die Goethe Universität Frankfurt begeht 2014 den 100. Jahrestag ihrer Gründung. Anhand von Fotografien gefangener Kolonialsoldaten, die im Fotoarchiv des Frobenius-Instituts gefunden wurden, zeigt die Ausstellung, wie der Krieg neue Forschungsmöglichkeiten für die Wissenschaft eröffnete - und wie umgekehrt Wissenschaftler politischen und ideologischen Absichten dienten.

zum Flyer

Die Fotografien werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

11. September 2014 - 15. Februar 2015
Im historischen Museum Frankfurt

Mehr Infos

Eine Veranstaltung des historischen museums frankfurt. In Kooperation mit dem Frobenius-Institut, dem Institut français und dem IFHA. Gefördert durch die Fazit Stiftung, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, die Dr. Marschner Stiftung und der Hahn-Hissinck'sche Frobenius-Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung der Goethe Universität.


Institut Français en Allemagne (IFHA)

historisches museum frankfurt

 

 

Entwicklung

Das Foto von Lusani Cissé wird von Peter Steigerwald nach analogem Verfahren entwickelt.

Vorschau

 

„Die Kunst des 20. Jahrhunderts steht bereits unter dem Einfluss der großen Traditionen der prähistorischen Felsbilder“
Alfred Barr, Direktor des Museum of Modern Art (MoMA), 1937

Auf der Suche nach ursprünglichen, unverbildeten Ausdrucksformen gab es in den 1920er und 1930er Jahren – neben jener der Kinder und psychisch Kranken – mit der Kunst der „Primitiven“ (wie man indigene Völker damals nannte) eine eher wenig beachtete Inspirationsquelle für die Entwicklung der modernen Kunst: die prähistorische Kunst, insbesondere die älteste überlieferte Form menschlichen künstlerischen Schaffens, die Felskunst. Rund 100, darunter viele großformatige und wandfüllende Felsbildkopien des Frobenius-Institutes sowie fotografisches und archivalisches Material verweisen auf die abenteuerliche Dokumentationsgeschichte der Felsbilder in europäischen Höhlen, der zentralen Sahara, den Savannen Simbabwes oder dem australischen Outback. Welche Wirkung diese zuvor ungesehenen Bilder auf die Moderne hatte und wie sie Künstlerinnen und Künstler inspirierten, ist Thema dieser Ausstellung. Mehr


Kurator: Dr. Richard Kuba, unter Mitarbeit von Dr. Hélène Ivanoff

 

Die Restaurierungsarbeiten wurden großzügig bezuschusst von

kunst auf lager untertitel unten 300 dpi rgbEvSK-Logo JPGLogo Frobenius-gesellschaft sw

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Prestel-Verlag

sowie ein Lesebuch im Selbstverlag des Frobenius-Instituts

 

Martin-Gropius-Bau

 



Aktuell

A.E. Jensen-Gedächtnisvorlesungsreihe 2017

Jensen Lecture

Prof. Dr. Chris Gregory (Canberra)

"On the pursuit of wealth and happiness": Some lessons from Central India

12. Juni bis 17. Juli 2017

jeweils montags 18.15 bis 19.45 Uhr

Raum 1.811, Casino-Gebäude, Campus Westend

Mehr zum Thema

Zum Programm

 

Frobenius-Vortrag 2017

pfeffer pass

Prof. Dr. Georg Pfeffer: "Engagement, Ethnographie und Gesellschaftstheorie: Das Vermächtnis von Lewis Henry Morgan"

Freitag, 07. Juli 2017, 18.15 Uhr im Gästehaus der Goethe-Universität, Frauenlobstrasse 1, Frankfurt am Main

 

Sein allgemein ausgerichtetes Hauptwerk von 2016 trägt den Titel: VERWANDTSCHAFT ALS VERFASSUNG - Unbürokratische Muster öffentlicher Ordnung; Nomos Verlag 2016

Mehr lesen

 

Cooperation with Nasarawa State University, Keffi, Nigeria

Cooperation Keffi

A cooperation letter has been signed on 20 April 2017 by the Director of the Frobenius Institute, Professor Roland Hardenberg, and Professor Olayemi Akinwumi, representative of the Vice-Chancellor of Nasarawa State University in Keffi, Nigeria.

Both institutions are excited about this opportunity to develop relations with each other and look forward to warm and productive conversations.

 

 

Neuerscheinungen

Titelseite

Art rupestre Africain. De la contribition africaine à la découverte d'un patrimoine universel

Herausgegeben von / Sous la direction de : Richard Kuba, Hélène Ivanoff, Maguèye Kassé, Frankfurt am Main: Frobenius-Institut, 2017

174 Seiten / pages,  97 Abbildungen / illustrations, ISBN: 978-3-9806506-9-4

Zum Inhaltsverzeichnis / Sommaire

 

Cover klein

Sabine Dinslage und Sophia Thubauville (Hrsg.)

Seeking out wise old men. Six decades of Ethiopian Studies at the Frobenius Institute

(Studien zur Kulturkunde Bd. 131), Berlin, Reimer-Verlag 2017

ISBN: 978-496-01558-8

    

 Paideuma 61

 

PAIDEUMA. Mitteilungen zur Kulturkunde

Volume 62 (2016)

W. Kohlhammer: Stuttgart, Berlin, Köln

ISSN 0078-7809

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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