Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button

 Kontakt:

Dr. Richard Kuba (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel +49 (0)69 798 33056)

Unter Mitarbeit von: Stephan Böhm, Dr. Sabine Dinslage, Astrid Hünlich, Axel Klaudius, Valentin Ringel, Armin Ritter, Sebastian Schellhaas, Hanna Tahershams,  Rainer Tatz, Dr. Sophia Thubauville, Vanessa Vogel etc.

Verwendete Datenbanksoftware: Faust7 und iServer8 von Land Software, Nürnberg

 

Haftungsausschluss: Die Inhalte dieser Website wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Nutzung der abrufbaren Inhalte erfolgt auf eigene Gefahr des Nutzers. Eine Haftung für Schäden, die durch Nutzung von Angeboten auf der Website entstehen, ist ausgeschlossen.

Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte und Werke sind urheberrechtlich geschützt. Jede vom Urheberrecht nicht zugelassene Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Frobenius-Instituts bzw. des jeweiligen Autors oder Urhebers. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen. Die unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe einzelner Inhalte und kompletter Seiten ist nicht gestattet und strafbar.

Externe Links, auf die das Bildarchiv des Frobenius-Instituts. keinen Einfluss hat, haben informativen Charakter und geben den Inhalt und die Meinung der jeweiligen Anbieter wieder, für die wir keine Haftung übernehmen. Für den Inhalt dieser verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Soweit inhaltliche oder sachliche Fehler auf dieser Website bemerkt werden, bitten wir um Nachricht. Richtigstellungen werden umgehend vorgenommen.

Zurück zur Datenbank

 

 

 

Zur Zeit lassen sich rund 110.000 Bilder recherchieren. Die zwischen 1830 und 1964 entstandenen Fotografien, Aquarelle, Tuschzeichnungen etc. zeigen prähistorische Felszeichnungen, Portraits, Landschaften, Architektur und materielle Kultur. Die meisten stammen von Forschungsreisen, die Leo Frobenius bzw. seine Mitarbeiter in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Afrika, Australien, Indonesien und Südamerika unternahmen.

Im Online-Bildarchiv des Frobenius-Instituts wurden Bildbestände zusammengeführt, die unterschiedlichen Sammlungskontexten entstammen und unterschliedliche Erschließungsgrade aufweisen:

  1. Das Fotoarchiv (mehr als 65.000 Bilder). Dieses wurde seit 1998 durch Institutsmitarbeiter mit den Angaben, die in den rund 100 Fotokatalogen enthalten sind, in einer Datenbank erfasst und anhand einfacher Scans der Katalogabzüge weitgehend vollständig digitalisiert. Der Austausch der einfachen Bilddateien durch qualitativ hochwertige erfolgt seither gleichzeitig mit der analogen Sicherung der Originalnegative im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Fotografien für Publikationen und Präsentationszwecke. Eine zusammenhängende Digitalisierung der Negative ganzer Reisen ist in Vorbereitung. Die eingehende inhaltliche Erschließung dieses Bestands war bislang noch nicht möglich.
  2. Das ethnographische Bildarchiv und das Felsbildarchiv (insgesamt ca. 45.000 Bilder). Die Sammlung umfasst historische Illustrationen (80% Zeichnungen, 20% s/w-Fotografien - vorranging von materieller Kultur und Kunst, einschließlich Felsbildern), die zwischen 1830 und 1956 gefertigt wurden und deren regionale Schwerpunkte auf Afrika (über 70% der Bilder) und Ozeanien, dort vor allem auf Australien liegen.

Beide Bildarchive wurde 2006-2009 mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) digitalisiert, in der Bilddatenbank erfasst und systematisch sowie inhaltlich weitgehend erschlossen.

Seit Ende 2009 ist die Bilddatenbank online zugänglich. Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und konkrete Korrekturvorschläge, die wir möglichst umgehend berücksichtigen werden.

  Suchmaske der Bilddatenbank

 

 

 

 

 

 

  • Hilfe zur Verwendung der Bilddatenbank bekommen Sie hier.
  • Informationen zur Bildbestellung.
  • Informationen zum DFG-Projekt "Digitalisierung und Erschließung der ethnographischen Bildersammlung des Frobenius-Instituts".
  • Autoren der Datenbank
  • Kontakt: Dr. Richard Kuba, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, T: +49 (0)69 798 33056

Betreuer des Fotoarchivs ist Peter Steigerwald. Das Fotoarchiv besteht im Wesentlichen aus den historischen Originalnegativen auf Glas- und Filmträger, vom Kleinbild- bis zum 13x18-Format. Es umfaßt überwiegend Schwarzweiß-Aufnahmen, die von Teilnehmern der verschiedenen Forschungsreisen des Instituts von 1904 bis in die achtziger Jahre angefertigt wurden. Die Gesamtzahl der Aufnahmen beträgt über 60 000. Ein Großteil davon wurde in Afrika aufgenommen, die übrigen Aufnahmen gehen auf Reisen nach Australien, Ozeanien, Südamerika, Europa und Asien zurück.

 

Die Sammlung umfasst über 8.600 inzwischen vielfach als Raritäten geltende Felsbildkopien aus Afrika, Ozeanien, Australien und Europa. Es handelt sich um eine der ältesten und umfassendsten Felsbildsammlungen weltweit.

Das Archiv ist eine weltweit angelegte Dokumentation zu materieller Kultur, Kunst und Architektur, zum rituellen Leben, zur Ökonomie u.v.a.m. Der Gesamtbestand umfasst gegenwärtig fast 30.000 historische Illustrationen aus fünf Kontinenten, wobei der regionale Schwerpunkt Afrika dominiert. Der überwiegende Teil des Materials wurde von eigens engagierten Zeichnern während der zahlreichen Expeditionen des Frobenius-Instituts in den Jahren 1904 - 1965 angefertigt. Die ältesten Sammlungsbestandteile stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

   notizbuch.jpg

Ein Teil der Bestände ist über eine Archivdatenbank erschlossen und online recherchierbar. Andere Bestände sind lediglich über eine Findliste zugänglich bzw. befinden sich noch in der Erschließung und sind daher z.Zt. schwer zu verwenden. Der Stand der Erschließung der einzelnen Bestände lässt sich an folgender Liste ersehen.

Besuche im Archiv sind nach Anmeldung möglich. Archivmaterialien können in der Völkerkundlichen Bibliothek während der Öffnungszeiten eingesehen werden.

Kontakt: Dr. Richard Kuba

 

 Konditionen und Preise für die Bildbestellung

 Publikationsfähige Bilddateien werden grundsätzlich nur gegen Abschluss einer Nutzungsvereinbarung abgegeben.

Die Ethnographische Sammlung des Frobenius-Instituts wird von Dr. Holger Jebens betreut. Sie besteht heute aus etwa 6.000 Objekten. Mehrheitlich handelt es sich um Gegenstände aus dem Bereich der Alltagskultur afrikanischer Gesellschaften (ca. 5.300 Objekte).

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ethnographische Sammlung des Frobenius-Instituts wird von Dr. Holger Jebens betreut. Sie besteht heute aus etwa 6.000 Objekten. Mehrheitlich handelt es sich um Gegenstände aus dem Bereich der Alltagskultur afrikanischer Gesellschaften (ca. 5.300 Objekte).Stark vertretene Regionen sind Äthiopien (ca. 1.200), Burkina Faso (ca. 1.200), Nigeria (ca. 600), Ghana (ca. 400) und Togo (ca. 390). So stammen die umfangreichsten Einzelsammlungen von den ethnischen Gruppen der Hadiya (Seyfarth 1970), Lobi, Bobo und Bwaba (Schneider und Weingarten 1984, 1990), Kanuri, Guduf und Lamaang (Cyffer und Wolf 1969), Ashanti (Reis und Ritz 1984) sowie der Bassar (Hahn 1988—1989). Die Keramikproduktion dieser Ethnien wird durch die Ethnographische Sammlung des Frobenius-Institutes vollständiger als von jeder anderen Institution dokumentiert.

Die Bestände der Sammlung lassen sich vor allem auf die Sammlungspolitik und das wissenschaftliche Interesse des vierten Direktors des Frobenius-Instituts, Eike Haberland, zurückführen. Forschungsprogramme, deren Anliegen es war, afrikanische Kulturen unter anderem anhand ihres dinglichen Inventars zu verstehen und zu dokumentieren bilden vielfach den Sammlungskontext.

In den letzten Jahren ist die Sammlung systematisch durch Objekte aus Nigeria, Brasilien, Indonesien und Papua-Neuguinea erweitert worden, die in unterschiedlicher Form auf die lokale Auseinandersetzung mit globalen Transformationsprozessen verweisen. Zu diesen Objekten zählen unter anderem ein "Mercedes-Bett" und das Inventar (Emaille- und Plastikgefäße, 'Himmelbett', etc.) eines "Frauenraums", ein Umbanda-Altar, eine aus Rattan gefertigte Harley Davidson, sowie eine Reihe von zum Teil aus "modernen" Materialien gefertigten Tanzmasken.

Sammler sind in den meisten Fällen die Mitarbeiter des Instituts und Studenten, die sich in ihren Abschlußarbeiten mit den unterschiedlichen Bereichen 'materieller Kultur' beschäftigen.

Die Sammlung ist als Studiensammlung konzipiert. Das Frobenius-Institut selbst besitzt keine Ausstellungsräume. Durch Sonderausstellungen und Leihgaben wird versucht, die Sammlung dennoch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Sammlung ist in erster Linie Wissenschaftlern und Studenten zugänglich. Bei Interesse und Qualifikation können unbezahlte Praktika absolviert werden. Besichtigung und wissenschaftliches Arbeiten sind nach Absprache mit dem Betreuer der Sammlung möglich.

Im Jahr 1893 begann der damals zwanzigjährige Leo Frobenius die Arbeit an der "Ethnologischen Exzerptur", die er mit Hilfe seiner Mitarbeiter bis zu seinem Tod fortführte.

Die Kartei des Bildarchivs besteht aus über 20.000 kleinformatigen Bildern, die nach 96, weltweit angelegten Themenbereichen (von "Architektur" bis "Wurfeisen") gegliedert ist. Überwiegend handelt es sich um künstlerisch hochwertige Originalzeichnungen (vor allem Tusche, Bleistift, Rötel) von materieller Kultur, Kunst, Architektur und Körperdekoration, die umfassend regionale Spezifika wie lokal-historischen Wandel dokumentieren.

Ein Großteil der Bilder entstand während Frobenius' 12 Expeditionen nach Afrika. Es finden sich aber auch Darstellungen von späteren Expeditionen sowie Bildmaterial aus dar Sammeltätigkeit des Instituts (sogenanntes Beta-Material): Postkarten, Pausen aus Publikationen, Abzeichnungen von Museumsstücken etc.

kba2.jpg

Schubkästen mit Bildkartei


kba3.jpg

Karteiblatt mit Stichworten und geographischen Angaben


kba4.jpg

Karteiblätter fast ohne kontextuelle Information


kba5.jpg

Präsentation von Blättern der Bildkartei auf der Ausstellung
„Collecting Culture – Afrika in Archiven und Bibliotheken des Rhein-
Main-Gebietes“. Juli-August 2006, Universitätsbibliothek Frankfurt/M.


Weitere Informationen zur Sammlung gibt es hier.

 

 

kba1.jpg

Die Digitalisierung der ca. 25.000 Kleinformate (bis A4) wurde von Projektmitarbeitern auf einem A4-Epson Perfection V700 Photo-Scanner durchgeführt. Der Scanprozess erfolgte unter Parametern (48 bit Farbtiefe und 300 dpi), die ggf. einen qualitativ hochwertigen Ausdruck in Originalgröße ermöglichen. Die weitere Bearbeitung der Rohscans beinhaltete das Indexieren, das elektronische Ausschneiden der Bilder - zum Teil sind bis zu 10 kleinere Bilder auf einem Karteiblatt aufgeklebt - und das Konvertieren der Dateien in ein datenbanktaugliches Format (Tonwertkorrektur, 8-Bit/Kanal-Konvertierung, leichte Unschärfemaskierung).

cruse1Die Digitalisierung der ca. 11.000 Mittelformate wurde von einem externen Dienstleister vorgenommen. Nach Testreihen mit verschiedenen Scannertypen und der Auswertung von Angeboten diverser externer Dienstleister fiel die Wahl auf die Fa. Zenger/Hanau. Die Firma installierte vor Ort – also im Archivraum des Hauses – einen Cruse-Scanner. Dadurch wurden Transportwege verkürzt und der schonende Umgang mit den Vorlagen sichergestellt. Die Scans werden von einem speziell geschulten Firmenmitarbeiter angefertigt. Der Scanner vom Typ CS 145 ST liefert hervorragende Digitalisate mit 48 bit Farbtiefe bei 300 dpi von Vorlagen bis zu 85x120 cm Größe, bei minimaler Lichtbelastung. Ein Teil der Vorlagen besteht aus mehreren Einzelbildern. Auch hier wurden neben den Einzelbildern jeweils eine Gesamtansicht eingescannt, um in der Bild-Datenbank den ursprünglichen Kontext der Bilder sichtbar zu machen. Die indexierten und ausgeschnittenen Rohscans wurden in ein datenbanktaugliches Format konvertiert. Die Konvertierungs-Einstellungen (Tonwertkorrektur, 8-Bit/Kanal-Konvertierung, Größereduzieren, leichte Unschärfemaskierung) wurden jeweils nach umfangreichen Tests festgelegt.

peter1Die Digitalisierung der ca. 300 großformatigen Bilder (größer als 85x120 cm) erfolgte auf Vorschlag des Fotografen des Instituts, Peter Steigerwald, über die fotografische Reproduktion im Format 8x10 Inch auf Ilfochrome Micrographic Farbmikrofilm des Herstellers Ilford. Der Film verfügt über hohes Auflösungsvermögen und hohe Archivbeständigkeit. Alle Bildvorlagen, die das maximale Scanformat des Cruse-Scanners übersteigen, wurden auf diese Weise zunächst analog reproduziert, die Planfilme wurden im Anschluß mit bis zu 2400 dpi Auflösung und 48 Bit Farbtiefe "nass" gescannt. Bei sehr großen Vorlage-Formaten (die maximale Höhe beträgt 2,85 Meter, die maximale Breite 10,70 Meter) wurden mehrere Teilaufnahmen gefertigt, die über die digitale Bearbeitung wieder zu einem Gesamtbild zusammengeführt wurden. Der Reproduktionsmaßstab geht dabei in der Regel nicht über eine Verkleinerung von 1:10 hinaus, die genutzte Fläche Mikrofilm liegt beispielsweise für die größte Felsbildkopie (2,10x10,70 m) bei ca. 23x115 cm verteilt auf acht Blatt Film.

Zur Sicherung wurden alle Rohscans - insgesamt ca. 4 Terabyte Daten - auf zwei unterschiedlichen Sets von Festplatten gespeichert sowie auf einem Raid-5 NAS und zusätzlich über Tivoli Storage Manager auf einem Bandlaufwerk des Hochschulrechenzentrums der Goethe-Universität Frankfurt archiviert.

.




Copyright © 2017 - Frobenius-Institut Frankfurt am Main