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Ein Teil der Bestände ist über eine Archivdatenbank erschlossen und online recherchierbar. Andere Bestände sind lediglich über eine Findliste zugänglich bzw. befinden sich noch in der Erschließung und sind daher z.Zt. schwer zu verwenden. Der Stand der Erschließung der einzelnen Bestände lässt sich an folgender Liste ersehen.

Besuche im Archiv sind nach Anmeldung möglich. Archivmaterialien können in der Völkerkundlichen Bibliothek während der Öffnungszeiten eingesehen werden.

Kontakt: Dr. Richard Kuba

 

Bestände in alphabetischer Reihenfolge:

Hermann Baumann (* Freiburg i. Br. 9.2.1902, † München 30.6.1972), Teilnachlass

  • Ethnologe
  • Hochschullehrer in Wien (1939-1945) und München (1955-1972)
  • Zwischen 1930 und 1972 Forschungsreisen nach Angola
  • Umfang und Art des Nachlasses: Dias, Notizbücher und Diverses von Hermann Baumanns Forschungsreise nach Angola im Jahre 1954, Manuskript über die Geschichte und Ethnologie Angolas
  • Status der Erschließung: über eine Findliste grob erschlossen
  • Ebenfalls zum Baumann-Nachlass gehört das von ihm in den 1930er Jahren begonnene Afrikanische Mythen- und Märchenarchiv (AMMA)

Karl H. Bisping († 2007)

  • Rechtsanwalt
  • Umfang und Art des Nachlasses: privates Afrika-Archiv mit Schwerpunkt Ghana bestehend aus Büchern, Plakaten, Tonträgern und grauer Literatur (1960ger bis 1990ger Jahre)
  • Status der Erschließung: Mit Findbuch gut erschlossen

Herta von Dechend (* 5.10.1915, † 23.4.2001)

  • Ethnologin und Wissenschaftshistorikerin
  • Hochschullehrerin am Institut für Geschichte der Naturwissenschaften, Frankfurt/M. (1943-1980) 
  • Umfang und Art des Nachlasses: ca. 40 Umzugskartons
  • Status der Erschließung: der Nachlass befindet sich z.Zt. in der Erschließung. Erste Dokumente sind über die Archivdatenbank recherchierbar, viele Vorlesungsmanuskripte liegen bereits als Volltext vor

Archiv der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (ab 1946, fortlaufend)

  • Die Akten wurden seit der Gründung der DGV 1946 nicht immer vollständig archiviert, es bestehen z.T. erhebliche Lücken
  • Umfang und Art des Bestands: ca. 20 Regalmeter Aktenordner
  • Status der Erschließung: der Bestand ist über eine Findliste grob erschlossen. Zudem sind dokumente der 1940er und 1950 Jahre, insbesondere die Korrespondenz über die Archivdatenbank recherchierbar

Leo Frobenius (* Berlin 29.6.1873, † Biganzolo 9.8.1938) 

  • Ethnologe, Gründer des Afrika-Archivs 1889 und Direktor des Forschungstituts für Kulturmorphologie 1926-1938 
  • Umfang und Art des Nachlasses: die rund 250 Archivkartons enthalten Tagebücher, Werkmanuskripte, Vorlesungen, Notizbücher und Briefwechsel
  • Status der Erschließung: Dieser Nachlaß ist über die Archivdatenbank weitgehend erschlossen

Eike Haberland (* 18.5.1924, † 6.6.1992)

  • Direktor des Frobenius-Instituts von 1968 bis 1992
  • Zwischen 1950 und 1992 Forschungsreisen: Äthiopien, Neuguinea, Burkina Faso
  • Umfang des Nachlasses: 7 Kisten mit Briefen, Manuskripten, Fotos, Sammlungen
  • Status der Erschließung: Dieser Nachlaß ist über die Archivdatenbank weitgehend erschlossen

Karin Hahn-Hissink (* 4.11.1907, † 23.5.1981)

  • Kommisarische Leiterin des Forschungstituts für Kulturmorphologie 1940-1945 
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Völkerkundemuseum
  • Zwischen 1934 und 1963 Forschungsreisen (z.T. mit Frobenius): Transjordanien, Libyen, Bolivien, Mexiko
  • Umfang des Nachlasses: 11 Kisten mit Tagebüchern, Briefen, Manuskripten, Lebensdokumenten, Sammlungen
  • Status der Erschließung: über eine Findliste grob erschlossen. Mit der Erschließung über die Archivdatenbank wurde begonnen

Adolf Ellegard Jensen (* 1.1.1899, † 20.5.1965)

  • Direktor des Forschungsinstituts für Kulturmorphologie 1923-1939, des Frobenius-Instituts von 1946 bis 1965
  • Zwischen 1928 und 1955 Forschungsreisen: Südafrika, Libyen, Äthiopien und Molukken
  • Umfang und Art des Nachlasses: die etwa 50 Archivkartons enthalten Korrespondenz, Manuskripte, Notiz- und Tagebücher, Zeichnungen und Skizzen
  • Status der Erschließung: Dieser Nachlaß ist über die Archivdatenbank weitgehend erschlossen

Friedrich Rudolf Lehmann (* 13.4.1887, † 12.6.1969)

  • Ethnologe, Religionswissenschaftler
  • Umfang und Art des Nachlasses: 7 Kisten mit Briefen, Manuskripten, Notizen, Fotos, Sammlungen, Karten, Vorlesungen
  • Status der Erschließung: über eine Findliste grob erschlossen

Carola Lentz (* 21.4.1954)

Joachim Moebus (* 24.4.1928, † 4.4.2001)

  • Religionswissenschaftler, Soziologe, Ethnologe
  • Professor an der FU Berlin (FB Philosophie und Sozialwissenschaften 1973-1976, FB Politik- und Sozialwissenschaften 1977-1993)
  • Umfang und Art des Nachlasses: ca. 10 Archivkartons mit Vorlesungs- und Aufsatzmanuskripten, Notizen und Exzerpten
  • Status der Erschließung: Dieser Nachlaß ist über die Archivdatenbank weitgehend erschlossen

Heiko Möhle (* 24.1.1962, † 14.10.2010)

  • Historiker und Aktivist
  • Koordinator des Hamburger SFB 520 "Umbrüche in afrikanischen Gesellschaften" (1999-2003), Geschäftsfüher Eine Wekt Netzwerk Hamburg
  • Umfang und Art des Nachlasses: ca. 5 Regalmeter Akten mit Forschungsunterlagen zur Kolonialgeschichte Kameruns und Kopien von historischen Dokumenten aus kamerunischen Archiven
  • Status der Erschließung: Dieser Nachlaß ist noch nicht erschlossen

Rüdiger Schott (* 10.12.1927, † 7.12.2012)

  • Ethnologe und Erzählforscher
  • Professor an der Universität Münster
  • Seit den den 1960er Jahren widerholte längere Forschungsreisen zunächst nach Nordghana (Bulsa) und später in den Süden Burkina Fasos (Lyela)
  • Umfang und Art des Nachlasses: ca. 65 Umzugskartons mit Forschungsunterlagen, Feldtagebüchern, ca. 18.000 Dias, hunderte Audiokassetten und Super 8-Filme
  • Status der Erschließung: Dieser Nachlaß ist noch nicht erschlossen

László Vajda (* Budapest 3.2.1923, † München 14.11.2010)

  • Ethnologe
  • Professor an der Ludwig-Maximilian Universität München
  • Umfang und Art des Nachlasses: Kartothek mit ca. 800.000 Karteikarten zur vergleichen Mythologie sowie einige unpublizierte Manuskripte
  • Status der Erschließung: Die Kartothek ist über Indexlisten weitgend erschlossen aber noch nicht digitalisiert.

Verwaltungsarchiv des Frobenius-Instituts (ab März 1944, fortlaufend)

  • Das Verwaltungsarchiv enthält Verwaltungsakten, die ursprünglich im Sekretariat des Instituts entstanden sind bzw. dort aufbewahrt wurden. Ältere Verwaltungsunterlagen fielen den Luftangriffen auf Frankfurt im März 1944 zum Opfer.
  • Art des Archivs: Korrespondenzen, Protokolle, Finanzakten, Personalakten [gesperrt] etc.
  • Umfang: rund 800 Akten auf ca. 70 laufenden Regalmetern
  • Status der Erschließung: Die Akten sind durch eine Ordner-Bestandsliste grob erschlossen, die Korrespondenz der 1940er bis 1970er Jahre wird zur Zeit über die Archivdatenbank erschlossen

 




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