kba1.jpg

Die Digitalisierung der ca. 25.000 Kleinformate (bis A4) wurde von Projektmitarbeitern auf einem A4-Epson Perfection V700 Photo-Scanner durchgeführt. Der Scanprozess erfolgte unter Parametern (48 bit Farbtiefe und 300 dpi), die ggf. einen qualitativ hochwertigen Ausdruck in Originalgröße ermöglichen. Die weitere Bearbeitung der Rohscans beinhaltete das Indexieren, das elektronische Ausschneiden der Bilder - zum Teil sind bis zu 10 kleinere Bilder auf einem Karteiblatt aufgeklebt - und das Konvertieren der Dateien in ein datenbanktaugliches Format (Tonwertkorrektur, 8-Bit/Kanal-Konvertierung, leichte Unschärfemaskierung).

cruse1Die Digitalisierung der ca. 11.000 Mittelformate wurde von einem externen Dienstleister vorgenommen. Nach Testreihen mit verschiedenen Scannertypen und der Auswertung von Angeboten diverser externer Dienstleister fiel die Wahl auf die Fa. Zenger/Hanau. Die Firma installierte vor Ort – also im Archivraum des Hauses – einen Cruse-Scanner. Dadurch wurden Transportwege verkürzt und der schonende Umgang mit den Vorlagen sichergestellt. Die Scans werden von einem speziell geschulten Firmenmitarbeiter angefertigt. Der Scanner vom Typ CS 145 ST liefert hervorragende Digitalisate mit 48 bit Farbtiefe bei 300 dpi von Vorlagen bis zu 85x120 cm Größe, bei minimaler Lichtbelastung. Ein Teil der Vorlagen besteht aus mehreren Einzelbildern. Auch hier wurden neben den Einzelbildern jeweils eine Gesamtansicht eingescannt, um in der Bild-Datenbank den ursprünglichen Kontext der Bilder sichtbar zu machen. Die indexierten und ausgeschnittenen Rohscans wurden in ein datenbanktaugliches Format konvertiert. Die Konvertierungs-Einstellungen (Tonwertkorrektur, 8-Bit/Kanal-Konvertierung, Größereduzieren, leichte Unschärfemaskierung) wurden jeweils nach umfangreichen Tests festgelegt.

peter1Die Digitalisierung der ca. 300 großformatigen Bilder (größer als 85x120 cm) erfolgte auf Vorschlag des Fotografen des Instituts, Peter Steigerwald, über die fotografische Reproduktion im Format 8x10 Inch auf Ilfochrome Micrographic Farbmikrofilm des Herstellers Ilford. Der Film verfügt über hohes Auflösungsvermögen und hohe Archivbeständigkeit. Alle Bildvorlagen, die das maximale Scanformat des Cruse-Scanners übersteigen, wurden auf diese Weise zunächst analog reproduziert, die Planfilme wurden im Anschluß mit bis zu 2400 dpi Auflösung und 48 Bit Farbtiefe "nass" gescannt. Bei sehr großen Vorlage-Formaten (die maximale Höhe beträgt 2,85 Meter, die maximale Breite 10,70 Meter) wurden mehrere Teilaufnahmen gefertigt, die über die digitale Bearbeitung wieder zu einem Gesamtbild zusammengeführt wurden. Der Reproduktionsmaßstab geht dabei in der Regel nicht über eine Verkleinerung von 1:10 hinaus, die genutzte Fläche Mikrofilm liegt beispielsweise für die größte Felsbildkopie (2,10x10,70 m) bei ca. 23x115 cm verteilt auf acht Blatt Film.

Zur Sicherung wurden alle Rohscans - insgesamt ca. 4 Terabyte Daten - auf zwei unterschiedlichen Sets von Festplatten gespeichert sowie auf einem Raid-5 NAS und zusätzlich über Tivoli Storage Manager auf einem Bandlaufwerk des Hochschulrechenzentrums der Goethe-Universität Frankfurt archiviert.

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Bedenkt man die bewegte Ausstellungsgeschichte der Bilder kann der schlechte Zustand insbesondere der großformatigen Bilder kaum verwundern. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg waren Teile der Sammlung auf zahlreichen Ausstellungen gezeigt worden. In verschiedenen deutschen Städten aber auch in Paris, Brüssel, Amsterdam, Zürich, Johannesburg und New York begeisterten die ungewöhnlichen Bilder ein breites Publikum. Die Ausstellung von 150 Felsbildkopien im New Yorker Museum of Modern Art war so erfolgreich, dass die Bilder 1937-39 auf eine zweijährige Tour durch 31 US-Städte gingen und sogar in Honolulu gezeigt wurden – es war das erste Mal, dass das amerikanische Publikum mit prähistorischer Kunst in dieser Form in Berührung kam. All dies war vom Frobenius-Institut organisiert worden, das als kleines Forschungsinstitut museale Aufgaben nur eingeschränkt wahrnehmen konnte.

Die nachteilige Aufbewahrung der Bilder in den letzten Jahrzehnten hatte die Situation verschlimmert.Bei der letzten großen Ausstellung, 1996 im Wiesbadener Landtag, war unübersehbar, dass eine Staubschicht die Exponate verdunkelte, dass Ränder eingerissen waren und Farbschichten sich abzulösen begannen. Eine kostspielige Restaurierung schien unumgänglich und die prekären Lagerungsbedingungen mussten dringend verbessert werden. Im Jahre 2007 hat die Frankfurter Goethe-Universität den vorgesehenen Archivraum sachgerecht umgebaut. Da die Deutsche Forschungsgemeinschaft grundsätzlich keine Gelder für Restaurierung und angemessene Lagerung zur Verfügung stellt, galt es, dafür andere Finanzierungsmöglichkeiten zu finden. Zusammen mit einem renommierten Atelier für Papierrestaurierung wurde ein Restaurierungskonzept erarbeitet und erste Sponsoren aus der Privatwirtschaft gefunden.

Als besonderes Dankeschön dürfen die Spender die mit ihrer Hilfe restaurierten Bilder für ein halbes Jahr bei sich aufhängen. Nicht zuletzt durch solche Aktionen gelang es, auch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst von dem Projekt zu überzeugen. Es stellte 2008 die Summe von 90.000 Euro für Restaurierung gefährdeter Bilder und neue Planschränke zur horizontalen Aufbewahrung der bislang vertikal gelagerten Mittelformate zur Verfügung. Mittlerweile ist das das gesamte Felsbildarchiv und das ethnographische Bildarchiv des Frobenius-Instituts in einer, für universitäre Sammlungen vorbildlichen Weise gelagert. Im Jahre 2014 stellte die Kulturstiftung der Länder eine Summe von über 24.000 Euro für die Restaurierung von einigen großformatigen Felsbildkopien zur Verfügung.

Schraenke neu

Foto: Tom Stern

 

 

   
 

Lagerung des Ethnographischen Bildarchivs zu Projektbeginn

 

   
     
 

Die Mittelformate sind überwiegend in Passepartouts eingeklebt

 

   
  Ethnographisches Bildarchiv    

Präsentation des Ethnographischen Bildarchivs auf der Ausstel-
lung „Collecting Culture: Afrika in Archiven und Bibliotheken des Rhein-
Main-Gebietes“, 25.07. bis 28.08.2006. in der Universitätsbibliothek Frankfurt
   

 

 Informationen zur Sammlungsgeschichte gibt es hier.

 

 

Ein Mittelformat aus dem Archiv der Felsbildkopien. Diese Formate
sind überwiegend in Passepartouts eingeklebt

 

 

Großformatige Kopie eines australischen Felsbildes. Es handelt sich
um ein mit Shirting kaschiertes Blatt

 

 

 

Viele großformatige Felsbilder liegen als Leinwandrollen vor

 

 

 
Präsentation des Felsbild-Archivs auf der Ausstellung „Collecting
Culture: Afrika in Archiven und Bibliotheken des Rhein-Main-Gebietes“,
25.07. bis 28.08.2006.
 

 

 

 

 

Weitere Informationen zur Sammlung gibt es hier

 

 

 

Registerbuch

 
Teilbestände des Ethnographischen Bildarchivs sind in Register-
büchern aus den 1930er Jahren inventarisiert, später hinzukom-
mendes Material wurde zum Teil noch bis in die 1960er Jahre
inventarisiert

 

 
Felsbildkataloge  
Die Kataloge der auf den Expeditionen des Frobenius-Instituts
erstellten Felsbild-Kopien. Die Original-Kataloge sind im Zweiten
Weltkrieg verbrannt. Die vorliegenden Kataloge sind Kopien, die
in den 1950er Jahren auf Basis von 1942 aufgenommenen Mikro-
filmen hergestellt worden waren
 
   
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 schrank2

 

schrank1

 

Ungenügende Lagerung des Ethnographischen Bildarchivs

und des Archivs der Felsbildkopien bis 2012

 

Schon vor Projektbeginn war deutlich, dass die Datenbank und ihr Zugang über OPAC nur über eine einheitliche Softwarelösung zu realisieren sei. Gleichzeitig sollten die am Frobenius-Institut bereits eingeführte und bewährte Software-Programme einbezogen und ausgebaut werden.
Unter dieser Maßgabe erfolgte die Wahl von Faust6 als Datenbanksoftware für die im Aufbau befindliche Bilddatenbank des ethnographischen Bildarchivs. Die Bilddatenbank-Software Faust der Firma Land Software wird bereits seit 1998 mit guten Ergebnissen für das Fotoarchiv des Frobenius-Instituts eingesetzt (Steigerwald 2003). Darüber hinaus erlaubt diese Software die Integration mit weiteren, bereits bestehenden Datenbanken und Zugriffssystemen am Frobenius-Institut. Namentlich der Literatur-, Zeitschriften- und Videodatenbank der Völkerkundlichen Bibliothek.
Der Online-Zugriff auf Faust-Datenbanken wird über die Faust iServer-Software sichergestellt. Diese Schnittstelle wird bereits seit 2004 auf dem institutseigenen Internet-Server eingesetzt und gewährleistet seither den Zugriff externer Nutzer auf den OPAC der Völkerkundlichen Bibliothek

Alle für die Präsentation und Recherche per Browser notwendigen Elemente generiert der Faust iServer aus den Festlegungen, die für die Faust-Datenbank (Bildarchiv) bzw. Lidos-Datenbank (Bibliothek) schon getroffen sind. Jedes einzelne Feld kann für den Online-Betrieb freigegeben oder gesperrt werden. So lassen sich etwa interne Vermerke zur Erfassung und Bearbeitung, die nicht von öffentlichem Belang sind, sperren. Auch einzelne Datensätze („Objekte“), etwa sensible Bilder heiliger und geheimer Rituale, lassen sich ggf. einzeln sperren. Gleiches gilt für ganze Sammlungsbestandteile („Objektkategorien“), die etwa noch in der Bearbeitung befindlich sind.
Der Faust iServer erlaubt damit eine, den Bedürfnissen der Sammlung angepasste OPAC-Oberfläche mit integrierten benutzerfreundlichen Hilfetexten für jedes einzelne Feld der Suchmaske. Die Oberfläche berücksichtigt dabei die Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI) für Stufe 2. Eine alternative mehrsprachige Benutzerführung für Präsentation und Recherche der Datenbanken (Deutsch und Englisch) ist möglich und vorgesehen. Ebenso lassen sich die mehrsprachigen Sach- und Material-Thesauri (Deutsch und Englisch) nutzen. 

 

Eine alterna­tive mehrsprachige Benutzerführung für Präsentation und Recherche der Datenbanken (Deutsch und Englisch) ist vorgesehen, konnte aber im Projektzeitraum noch nicht realisiert werden. Eingebunden ist ein leichtverständ­licher Hilfe-Text mit Screenshots, der in die Möglichkeiten der Recherche, der Sortierung des Ergebnisses und des Downloads einführt. Für die Online-Recherche in der Faust-Bilddatenbank werden folgende Rechercheinstrumente angeboten:

·         Volltext

·         Geographische Suche (Kontinent, Land, Region, Ort, Ethnische Gruppe)

·         Thesauri (Ethnische Einheiten, Politische Einheiten, Region, Material, Sach-Schlagworte)

·         Erweiterte Suche (Kombination von: Volltext, Land, Ethnische Einheiten, Entstehungs­datum, Expedition, Bildautor, 
      Abgebildete Person und Bildtechnik)

Zusätzlich lassen sich die fünf Thesauri sowie neun Indexlisten browsen:

·         Thesauri: Ethnien, Länder, Regionen, Sach-Schlagworte und Material

·         Indexlisten: Ort, Kontinent, Register-Nr., Expedition, Reiseziel, Bildautor, Bildtechnik, Publikation, Abgebildete Person.

Insbesondere die hierarchisch tief gestaf­felten Thesauri sind ein mächtiges Rechercheinstrument. Die Thesauri erlauben die polyhierarchische Verknüpfung der einzelnen Schlagworte sowie die Eingabe von Synonymen und Bezeichnungen in anderen Sprachen, die automatisch in die Recherche mitein­bezogen werden. Jedes Ergebnis lässt sich durch neue Suchaufträge weiter eingrenzen. Zur schnel­len Orientierung ist die Anzeige einer größeren Bilderzahl in einer knickbaren Thumbnail-Galerie möglich. Verschiedene Ansichtsmodi erlauben zudem Detailansich­ten der Bilder bis zu einer maximalen Größe von 700 Pixel Breite. Zur Wahrung des Copyrights wird automatisch ein entsprechender Vermerk als Wasserzeichen in der Großbildansicht generiert.

Rechercheergebnisse können nach verschiedenen Kriterien sortiert werden:

·         Geographisch

·         Nach ethnischen Gruppen

·         Nach Register-Nummern

·         Chronologisch

Einzelne Bilder oder auch umfangreichere Rechercheergebnisse mit bis zu 100 Dokumenten lassen sich in einem Sammel- bzw. Download-Korb zusammenstellen und als JPG (ausschließlich Bilder in einer ZIP-Datei) oder als PDF-Datei (integrierte Bild-Text-Ausgabe) herunterladen. Einzelne Datenbank-Dokumente können in die Favoritenliste des Browsers übernom­men werden und sind somit schnell auffindbar. Unter dem Menüpunkt „Themen“ sind mehrere thematisch interessante Suchergebnisse voreingestellt.

Seit Dezember 2009 ist die Bilddatenbank unter der URL http://bildarchiv.frobenius-katalog.de/ online recherchierbar.

 

Literatur:
Steigerwald, Peter (2003), „Zur Einbindung des Bildmaterials in die Archiv-Datenbank des Frobenius-Instituts: Voraussetzungen und bisheriger Verlauf“, in: Andreas Martin (Hg.). Digitale Bilderwelten: Zur elektronischen Erschließung von Bildsammlungen. Leipzig: Thelem Univ.-Verlag, S. 85-92.

Zur Erfassung und Erschließung der Bilder wird die Datenbank-Software Faust 7 verwendet. Felderpool, Eingabemasken und Zugriffstechniken wurden speziell auf die drei Teilbestände der Ethnographischen Bildersammlung - Kartei Bildarchiv (KBA), Ethnographisches Bildarchiv (EBA) und Felsbild-Archiv (FBA) - abgestimmt. Die Erfassung der digitalen Bilder erfolgt in vier Arbeitsschritten:

1. Einlesen von Bild und Registernummer
2. Eingabe von Lokaldaten und systematische Erschließung
3. Inhaltliche Erschließung
4. Überprüfung der Datensätze.

Die inhaltliche Erschließung ist dabei die bei weitem komplexeste und erfolgt im Wesentlichen mit Hilfe fünf verschiedener Thesauri (Ethnische Einheiten, Politische Einheiten, Region, Sach-Schlagworte und Material). Ursprünglich war geplant, die z.T. bereits vorhandenen Thesauri des Frobenius-Instituts auch für die Erschließung des ethnographischen Bildarchivs zu nutzen. Hierbei ergaben sich jedoch zahlreiche Probleme. Maßgeblich der vorhandene Sach-Thesaurus verlangte eine komplette inhaltliche Überarbeitung. Ähnliche Schwierigkeiten traten beim ethnischen Thesaurus auf. Hier ging es vor allem um Konkordanzen und die innere Systematik der Schreibweisen, die wissenschaftlich auf den neuesten Stand gebracht werden mussten. Zudem musste ein, für die Deskribierung von Darstellungen materieller Kultur notwendiger, Material-Thesaurus völlig neu erstellt werden. Nach der Überarbeitung der Thesauri erfolgt die Deskribierung des Bildmaterials nun nach überprüften inhaltlichen, sprachlich vereinheitlichten und nicht zuletzt benutzerfreundlichen Kriterien.

Recherchen zur Sammlung

mikro1a.jpgZum besseren Verständnis der Entstehungskontexte der Bilder sowie der Sammlungsgeschichte wurden die im Frobenius-Institut vorliegen Archiv- und Nachlassmaterialien konsultiert aber auch weitergehende Recherchen unternommen.

So wurde etwa die – auf Mikrofilmen in den Smithsonian Archives of American Art vorliegende – Pressedokumentation der Felsbildausstellung im New Yorker Museum of Modern Art von 1937 ausgewertet (Kuba 2008).

tagebuecher1a.jpg Weitere Recherchen bezogen sich auf die  Biographien  der Maler und Zeichner, die die Bilder während der Expeditionen angefertigt haben sowie auf die Ausstellungs- und Rezeptionsgeschichte, insbesondere der Felsbildkopien, die eine Reihe namhafter Künstler  der klassischen Moderne inspirierten. Insgesamt konnten über 60 Ausstellungen des Bildmaterials in der Zeit von 1912 bis 1960 belegt werden.

Darüber hinaus brachten Recherchen in den alten Kartenbeständen des   Frobenius-Instituts einige detaillierte Itinerarien von Frobenius’ Expeditionen zu Tage, die für die geographische Einordnung des Bildmaterials hilfreich sind.

  itinerar1a.jpg

Literatur:

Kuba, Richard (2014) „Aus Wüsten und Höhlen in die Metropolen“, in: Trümpler, Charlotte et al. (Hg.) Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität. Ostfildern, Hatje Cantz: 218-219

Kuba, Richard (2012) „Portraits of Distant Worlds: Expedition Paintings between Ethnography and Art” / „Portraits versunkener Welten: Ethnographische Expeditionsmalerei in Afrika zwischen Dokumentation und Kunstanspruch“, in: Deliss, Clémentine (Hrsg.) Object Atlas. Fieldwork in the Museum / Objekt Atlas. Feldforschung im Museum. Bielefeld: Kerber: 327-342

Kuba, Richard & Musa Hambolu (Eds.) (2010) Nigeria 100 Years Ago – Through the Eyes of Leo Frobenius and his Expedition Team (Ausstellungskatalog) Frankfurt, Frobenius Institut.

Kuba, Richard (2009) „Rückkehr nach Afrika -100 Jahre Frobenius in Ouagadougou“, UniReport, 1/2009: 10.

Kuba, Richard (2008) "Felsbild-Sponsoring", Uni-Report 1/2008:8.

Kuba, Richard (2008) „Frobenius in New York. Felsbilder im Museum of Modern Art“, in: Gottowick, Volker, Holger Jebens und Editha Platte (Hg.), Zwischen Aneignung und Verfremdung,Frankfurt/New York: Campus: 139-155.

Kuba, Richard (2006) "Bilder der Anderen. Die Digitalisierung des ethnographischen Bildarchivs des Frobenius-Instituts", Uni-Report 8/2006:3. 

Kuba, Richard (2006) "Sammeln aus Leidenschaft, Forschen aus Passion. Die Geschichte der Frankfurter Afrikaforschung und das Frobenius-Institut", in: Forschung Frankfurt, 2-3:42-45.

Stappert, Gisela (1996) Afrika - ethnographisch. Zeichnungen, Aquarelle und Fotografien aus dem ethnographischen Bildarchiv des Frobenius-Instituts an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Frankfurt am Main, Frobenius-Institut, S. 89. 

 

 

 

Zur Zeit lassen sich rund 110.000 Bilder recherchieren. Die zwischen 1830 und 1964 entstandenen Fotografien, Aquarelle, Tuschzeichnungen etc. zeigen prähistorische Felszeichnungen, Portraits, Landschaften, Architektur und materielle Kultur. Die meisten stammen von Forschungsexpeditionen, die Mitarbeiter des Instituts in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunächst nach Afrika und später auch nach Australien, Indonesien und Südamerika unternahmen.

Zwischen 2006 und 2009 wurde das ethnographische Bildarchiv und das Felsbildarchiv (insgesamt ca. 45.000 Bilder) mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) digitalisiert, in einer Bilddatenbank erfasst und systematisch sowie inhaltlich weitgehend erschlossen.

Daneben erfolgte die Digitalisierung des Fotoarchivs (rund 65.000 Bilder) seit längerem über die Fotoabteilung des Instituts. Vorläufig handelt es sich dabei überwiegend um einfache Scans der kleinformatigen Abzüge in den Fotokatalogen. Eine eingehende inhaltliche Erschließung dieses Bestands war bislang noch nicht möglich.

Beide Bestände sind über eine Bilddatenbank online zugänglich. Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und konkrete Korrekturvorschläge, die wir möglichst umgehend berücksichtigen werden.

 Suchmaske der Bilddatenbank

 

  • Kontakt: Dr. Richard Kuba,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! T: +49 (0)69 798 33056 
  • Hilfe zur Verwendung der Bilddatenbank bekommen Sie hier.  
  • Informationen zur Bildbestellung.
  • Informationen zum DFG-Projekt "Digitalisierung und Erschließung der ethnographischen Bildersammlung des Frobenius-Instituts".  
  • Gefördert durch die 

 

 

 

Kontakt:

  • Ethnographisches Bildarchiv und Felsbildarchiv: Dr. Richard Kuba (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel +49 (0)69 798 33056)
  • Fotoarchiv: Peter Steigerwald (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +49 (0)69 798 33212)

Das Projekt "Digitalisierung des ethnographischen Bildarchivs des Frobenius-Instituts" wurde 2006 bis 2009 gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, sowie von der Hahn-Hissink’schen Frobenius-Gesellschaft.

Unter Mitarbeit von: Christina Beck M.A., Mathias Debald M.A., Dr. Britta Duelke, Gabriele Franke M.A., Katharina Höhn M.A., Astrid Hünlich, Dirk Lang M.A., Dr. Richard Kuba, Nina Müller, Peter Steigerwald, Dr. Christine Stelzig, Dr. Gabriele Weisser.

Verwendete Datenbanksoftware: Faust7 und iServer8 von Land Software, Nürnberg

Die Digitalisierung mithilfe eines Cruse-Scanners CS 145 ST erfolgte durch die Fa. Zenger, Hanau

Hier finden Sie weitere Angaben zur Digitalisierung der Bilder zur Erschließung und zum Datenbankaufbau.

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A. SUCHEN UND FINDEN

B. ERGEBNIS ANZEIGEN

C. ERGEBNIS HERUNTERLADEN

 

 

A. SUCHEN UND FINDEN

 Neben der Volltextsuche gib es eine Reihe weiterer Suchmöglichkeiten in der Bilddatenbank:
1. Über den Button „Themen“. Hier sind Suchergebnisse zu bestimmten Themen bereits fertig zusammengestellt.

 

 2. Über den Button „Suche“ oder über die Reiter im Suchkasten neben „Volltext“ kommt man zu den erweiterten Recherche-Möglichkeiten wie „Geographisch“, "Suche über Thesauri“ oder „erweiterte Suche“.

 

 

In diesen Suchmasken kann man jeweils auf die Suchkategorie (z.B. „Ort“) klicken um eine Liste oder Thesaurus der suchbaren Einträge zu sehen [1]. Über die Pfeile bewegt man sich in der Liste auf und ab. Gezielt lassen sich Begriffe durch Eingabe unter „Gehe zu“ finden [2]. Die Menge der entsprechenden Bilder wird rechts neben dem Suchbegriff in Klammern angezeigt. Ein Klick übernimmt den Begriff ins Suchfeld [3], ein weiterer auf „Start“ führt zum Ergebnis [4].

   

 

 

Verschiedene Suchbegriffe lassen sich mit „und“ bzw. „oder“ kombinieren. Hat man bereits ein Ergebnis und startet einen zweiten Suchlauf, so kann man wählen, ob man im aktuellen Ergebnis oder in der gesamten Datenbank suchen möchte.

  

 

 

Mit Hilfe des Buttons „Listen“ lassen sich vorgegebene Listen und Thesauri tabellarisch anzeigen („browsen“).

  

 

 

Die Listen-Suche ist auch der beste Weg um mit den Thesauri zu arbeiten. Fünf verschiedene Thesauri stehen zur Verfügung. Hier kann man jeweils zwischen zwei verschiedenen Anzeigearten wählen, der alphabetischen und der systematischen (d.h. hierarchischen) [1]. Bei letzterer lässt sich wählen, wie viele der hierarchischen Ebenen angezeigt werden (z.B. 1 = nur die oberste Ebene, 10 = alle Ebenen) [2]. Durch Klicken auf [i] bzw. auf „Detail“ erhält man weitere Erläuterungen zu einzelnen Begriffen (OB = Oberbegriff, BF = Synonyme…) [3]. Die Menge der entsprechenden Bilder wird rechts in Klammern angezeigt, der Klick auf einen Begriff führt zum Ergebnis.

   

 

 

B. ERGEBNIS ANZEIGEN

 Unter dem Button „Ergebnis“ finden sich verschiedene Ansichts-Optionen:

 

Die Standardansicht ist der „Bildkatalog“: links das Kleinbild und rechts eine Kurzfassung der zugehörigen Informationen. Unter „Treffer“ in der Fußzeile lässt sich eingeben, wie viele Bilder jeweils pro Seite angezeigt werden [1]. Die kompletten Bildinformationen werden durch Klicken der Zahl unter dem Bild für eben dieses Bild angezeigt oder für alle Bilder durch Klicken auf „Alle Informationen“ unter dem „Ergebnis"-Button [2].

Zur Großbildanzeige gelangt man durch Klicken des Bildes [3]. Durch Klicken des Favoriten-Symbols [4] kann ein Bild auch in die Favoritenliste des Browsers übernommen und auf Anhieb wiedergefunden werden.

  

 

 

Weitere Ansichtsoptionen sind die Kleinbildliste [1] und die Bildliste [2]:

 

 

 

Das Ergebnis (bis max. 2000 Einträge) lässt sich nach verschiedenen Kriterien sortieren:

  

 

 

C. ERGEBNIS HERUNTERLADEN

Durch Klicken des Korb-Symbols wird ein Bild für den Download vorgemerkt [1]. Mehrere Bilder eines Ergebnisses lassen sich per Eingabe der Bildnummern in der Fußzeile (z.B. 1-20) vormerken [2].Durch Klicken des Buttons „Korb“ gelangt man in den Download-Bereich [3].

 

 

 

Im Download-Bereich werden alle Bilder im Korb angezeigt. Einzelne Bilder lassen sich durch Klick auf das X entfernen [1]. Zwei Download-Formate stehen zur Verfügung: einmal alle Bildinformationen mit Kleinbild als PDF-Datei [2] oder die Großbildansichten als JPGs in einer ZIP-Datei [3]. Ein Klick auf „Ausgabe vorbereiten“ leitet den Download im gewählten Format ein [4].

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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