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Forschungsförderungspreis

Die Mittel der Frobenius-Gesellschaft und der Hahn-Hissink’schen Frobenius-Stiftung ermöglichen dem Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung die jährliche Verleihung des Frobenius-Forschungsförderungspreises an NachwuchswissenschaftlerInnen.

Vorschlagsberechtigt sind ProfessorInnen der Ethnologie, die an Instituten in Deutschland tätig sind bzw. waren. Es können abgeschlossene, noch nicht publizierte Dissertationen vorgeschlagen werden, die im Vorjahr mindestens mit dem Prädikat „magna cum laude“ beurteilt wurden. Es wird nachdrücklich dazu aufgefordert, auch Arbeiten vorzuschlagen, die in der deutschen Sprache verfasst wurden.
Bei der Auswahl werden die Qualität der Ethnographie, die Originalität des Themas, die Klarheit von Argumentation und Aufbau sowie die sprachliche Kunstfertigkeit der Arbeit beurteilt. Die Nachwuchswissenschaftler sollten durch ihre früheren und gegenwärtigen Tätigkeiten und Publikationen zeigen, dass sie über ein herausragendes wissenschaftliches Potenzial verfügen.

Der Forschungspreis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird jährlich in einem Festakt im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen. Zur Publikation der Arbeit in der Reihe „Studien zur Kulturkunde“ kann ein Antrag bei der Frobenius-Gesellschaft gestellt werden.
Die Auswahl erfolgt durch zwei Professoren (Direktor und stellvertretender Direktor) sowie die promovierten Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts.

 

Bisherige PreisträgerInnen:

2017: Valerie Hänsch (Bayreuth)

2016: Matthias Debald (Frankfurt/M.)

2015: Philipp Zehmisch (München)

2014: Mirco Göpfert (Mainz)

2013: Christina Gabbert (Halle/Saale)

2012: Dominik Müller (Frankfurt/M.)

2011: Manuel Roland Rauchholz (Heidelberg)

2010: Laila Prager (Münster)

2009: Martin Zillinger (Siegen)

2008: Petra Maass (Göttingen)

2007: Henry Kammler (Frankfurt/M.)

2006: Markus Verne (Bayreuth)

2005: Cora Bender (Frankfurt/M.)

2004: Guido Sprenger (Münster/Westf.)

2000: Wolfram Heise (Hannover)

1999: Thomas Reinhardt (Frankfurt/M.)

1998: Erdmute Alber (Bayreuth)

1997: Iris Gareis (München)

1996: Dorothea Schulz (Yale)