Historisches Material kehrt zurück in den Kimberley

Welchen Wert und welche Bedeutung haben historische ethnografische Sammlungen heute? Anfang Juli 2022 wurden Archivmaterialien - Kopien von Gemälden und digitale Dokumente - aus den deutschen ethnografischen Expeditionen in den Kimberley, Nordwestaustralien (1938-39, 1954-55), der Wilinggin Aboriginal Corporation übergeben.

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Richard Kuba und Kane Nenowat bei der Hängung der großformatigen Kopie der Modum-Felsbildstelle. Foto: Kim Doohan

 

Für das vom Frobenius-Institut und der University of Western Australia gemeinsam initiierte digitale Rückführungsprojekt waren die Projektmitglieder (Kim Doohan, Christina Henneke, Richard Kuba und Martin Porr) in Derby, Westaustralien, wo sie sich mit den traditionellen Eigentümern der Wanjina Wunggurr Community austauschten und kulturelle Protokolle für die gemeinsame Erschließung und den Erhalt von kulturellem Material erörterten.

 

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 Ausstellungsansicht im Wilinggin Shed, Derby. Foto: Martin Porr

 

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Sam Lovell und Christina Henneke arbeiten an der Archivdatenbank. Foto: Martin Porr

 

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Christina Henneke, Leah Umbagai & Kirsty Burgu diskutieren die Archivdatenbank. Foto: Kim Doohan