In Gedenken an Gisela Stappert

gisela stappertWir trauern um Gisela Stappert, die unserem Institut über viele Jahrzehnte verbunden war.


Gerade in den letzten Jahren haben viele von uns sehr eng mit ihr zusammengearbeitet, doch die Anfänge ihrer Tätigkeiten für das Frobenius-Institut gehen auf eine Zeit zurück, in der das Institut noch in der Liebigstraße angesiedelt war. Damals hat sie den größten Teil des Ethnographischen Bildarchivs unseres Institutes erfasst und damit zusammen mit anderen Kolleginnen und Kollegen die Grundlage für eine der wichtigsten Datenbanken des Instituts geschaffen. Ihr besonderes wissenschaftliches Interesse galt der Institutsgeschichte, über die sie auf der Grundlage langwieriger und äußerst akribischer Recherchen bedeutende Beiträge verfasste. Zuletzt hat sie ganz maßgeblich zum Gelingen der vom Museum Giersch und dem Frobenius-Institut gemeinsam organisierten Ausstellung „Die Kunst des Forschens“ beigetragen und sich in diesem Zusammenhang insbesondere für die Würdigung der Künstlerinnen und Mitarbeiterinnen des Frobenius-Instituts aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingesetzt.

Sie war uns allen eine ausgezeichnete Kollegin, und für einige auch eine ganz besondere Freundin, mit der sie Nöte und Sorgen teilten. Unser herzliches Beileid gilt ihrer Familie und den vielen Menschen, mit denen sie eng verbunden war.

 

Foto: Familie Vöros