Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button

Forschungsprojekt im Rahmen des Exzellenzclusters Die Herausbildung normativer Ordnungen, Förderzeitraum: 2012-2017
Projektleiter: Professor Dr. Karl-Heinz Kohl. Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Sarah Fründt M.A.

Wie reagieren ethnologische und archäologische Museen auf die Repatriierungsforderungen außereuropäischer Staaten? Welche Objekte werden tatsächlich zurückgegeben und mit welchen Argumenten wird in anderen Fällen die Restitution verweigert? Wenig bekannt ist bis heute auch, was aus den repatriierten Artefakten nach ihrer erfolgten Rückgabe geworden ist. In diesem Zusammenhang wird vor allem zu überprüfen sein, ob und inwieweit sich der politisch-symbolische Wert dieser als wesentlicher Bestandteil des eigenen Kulturerbes angesehenen Gegenstände ändert, sobald ihre Restitution erfolgt ist.

Projektleiter und wissenschaftlich Hauptbeteiligter: Prof. apl. Dr. Holger Jebens

Auf der Basis von langfristiger Feldforschung und Archivstudium werden vor allem so genannte Cargo-Kulte und Maskentänze in West New Britain (Papua-Neuguinea) als Ausdruck der indigenen Fremd- und Selbstwahrnehmung interpretiert und auf die westliche Fremd- und Selbstwahrnehmung bezogen, so wie es sich in den ethnologischen Untersuchungen der erwähnten Cargo-Kulte und Maskentänze artikuliert. Dabei erweist sich das Verhältnis zwischen Erforschten und Forschern als eines der wechselseitigen Beeinflussung.

Projektleiter und wissenschaftlich Hauptbeteiligter: Prof. apl. Dr. Holger Jebens

In Anlehnung an die sich seit einigen Jahren herausbildende "anthropology of Christianity" und auf der Basis von langfristiger Feldforschung im südlichen Bergland von Papua-Neuguinea wird das Verhältnis zwischen alteingesessenen und neu hinzugekommenen sowie fundamentalistisch ausgerichteten Formen des Christentums untersucht. Dabei artikulieren sich in religiöser Form Spannungen zwischen den Geschlechtern, zwischen den Generationen sowie zwischen "gewöhnlichen" Männern und so genannten Big Men.

 




Copyright © 2017 - Frobenius-Institut Frankfurt am Main