
Foto: Marko Scholz
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Mehler (Universität Freiburg), Prof. Dr. Mamadou Diawara (Goethe-Universität Frankfurt am Main / Frobenius-Institut)
Projektmitarbeiter: Dr. Stefan Schmid (Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung), Dr. Marko Scholze (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Projektpartner: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Universität Freiburg, German Institute for Global and Area Studies (GIGA), Universität Konstanz, Deutsches Historisches Institut Paris
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Universität Ghana
Laufzeit: September 2020 – August 2026
Das aus vier Partnerinstitutionen bestehende Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA) ist ein internationales Forschungskolleg an der Universität Ghana in Legon, Accra. Es fördert die Zusammenarbeit von ghanaischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit internationalen Kolleginnen und Kollegen über Disziplinen und Ländergrenzen hinweg.
MIASA setzt sich für den Abbau globaler Asymmetrien in der Wissensproduktion und eine stärkere Zusammenarbeit von Forschenden aus dem anglophonen und frankophonen Afrika ein. Das übergeordnete Ziel von MIASA ist es, die weltweite Sichtbarkeit der geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Subsahara-Afrika zu erhöhen. Um dies zu erreichen, vergab das Forschungskolleg Stipendien für den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie für etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Projektvorphase von 2018 bis 2020 zu dem übergeordneten Thema „Sustainable Governance“ arbeiteten. Das Frankfurter Teilprojekt ist innerhalb des Kollegs für internationale Konferenzen verantwortlich, die zentrale Facetten des Themas „sustainable governance“ beleuchten und zusammen mit den afrikanischen Partnerinstitutionen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Netzwerkes Point Sud durchgeführt werden. Durch diese Konferenzen erhält MIASA in Ghana sowie insbesondere in den Wissenschafts-Gemeinschaften von West-, Zentral- und Südafrika eine größere Sichtbarkeit, und die Basis für eine nachhaltige kontinentale Zusammenarbeit wird gelegt. Außerdem tragen die Konferenzen durch ihre Verankerung im anglo-, franko- und lusophonen Afrika zur Überwindung von Sprachbarrieren bei. Einen wichtigen Beitrag für die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern leisten die geplanten internationalen Schreibschulen an der University of Ghana, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Kompetenz im akademischen Schreiben verbessern und eigene Publikationsstrategien entwickeln werden. Die unterschiedlichen Aktivitäten der beteiligten Partnerinstitutionen sind dabei miteinander verzahnt, um zum Beispiel den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern der Schreibschulen die Teilnahme an den internationalen MIASA Konferenzen oder an policy workshops zu ermöglichen.
Website des MIASA: https://www.ug.edu.gh/mias-africa/



