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Ikonen als Handelsobjekte in Äthiopien und im Südkaukasus

Bild 2 Neue Projekte

 

Projektleitung: Dr. Sophia Thubauville (Frobenius-Institut), Prof. apl. Dr. Susanne Fehlings (Frobenius-Institut)

Förderer: Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main

 

 

 

Im Frühjahr 2024 und im Frühjahr 2025 wurden jeweils 10.000 Euro vom Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main zur Durchführung des Projektes am Frobenius-Institut in Kooperation mit dem Ikonenmuseum Frankfurt bewilligt.

Im Rahmen des Projektes sammelten 2024 Forschungs-Partnerinnen und -Partner in Äthiopien, Israel und Georgien Daten und Objekte. Diese Objekte sollen 2027 zusammen mit den ausgewerteten Daten in Ausstellungen am Frobenius-Institut und am Ikonenmuseum Frankfurt der breiten Öffentlichkeit gezeigt werden. Bei den gesammelten Objekten handelt es sich v.a. um Alltagsikonen und um religiöse Paraphernalien, die von Touristen oder Gläubigen für den täglichen Gebrauch billig an Ständen, in kleinen Geschäften oder im Basarhandel erworben werden. Dokumentiert wurden die Herstellung, der Verkauf und Gebrauch der Objekte, sowie die Geschichten der in diese Prozesse involvierten Personen. Sowohl die Objekte als auch die zugehörigen Forschungsdaten werden im Anschluss and die Ausstellung zwischen dem Frobenius-Institut und dem Ikonenmuseum aufgeteilt und in die jeweiligen Sammlungen und Archive integriert. Ziel des Projektes ist es auch, die äthiopischen und georgischen Diasporagemeinden in Frankfurt in unsere Arbeit einzubeziehen, z.B. über ein kulturelles Rahmenprogramm zu den Ausstellungen.